Geld anlegen - So erzielt man eine hohe Rendite!

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Hohe Rendite

Hohe Renditen versprechen viel Geld und gerade in der heutigen Niedrigzinsphase, gibt es kaum noch Erträge. Aber wie viel Risiko muss man eingehen, um eine hohe Rendite beim Geld anlegen zu erzielen? Kommt es zu einem Verlust, ist er nur schwer wieder auszugleichen.

Was bringen Schweizer Anlagen oder grüne Renditen wirklich? Mit welcher Strategie und welchen Investitionen kann man sein Geld in Kapitalanlagen mit hoher Rendite anlegen, ohne ein zu großes Risiko einzugehen?


  • Wie erkennt man gute Geldanlagen mit hohen Renditen?

    1

    Der Anbieter der Geldanlage spricht nicht von Sicherheit! Hohe Renditen sind nunmal nie sicher zu erreichen. Man kann aber Folgendes sagen: Ein Investitionsobjekt ist riskanter als mehrere Investitionsobjekte in einem Fonds.

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    Der Anbieter spricht nicht generell von einer steuerfreien Rendite! Steuerfreie Rendite gibt es nur noch in ganz wenigen Fällen, wie z.B. bei Immobilien. Grundsätzlich sollte man sich genau informieren, was genau steuerfrei ist. Anlagen in der Schweiz sind es für Deutsche nicht.

    3

    Der Anbieter spricht nicht generell von voller Flexibilität. Das ist aufgrund der Natur des Investments nicht möglich. Es handelt sich i.d.R. um Sachwerte, die nicht leicht und sofort veräußerbar sind.

    4

    Der Anbieter selbst unterliegt der deutschen bzw. europäischen Gesetzgebung (Achtung: Die Schweiz unterliegt nicht der EU Gesetzgebung).

    5

    Der Anbieter hat eine umfangreiche und Aussagekräftige Website und alle gesetzlich notwendigen Formulare sind als Download vorhanden.

    6

    Der Anbieter besitzt eine aktuelle testierte Leistungsbilanz oder Performancebericht. D.h. man kann alle Fonds der Vergangenheit und alle aktuellen Fonds einsehen und den aktuellen wirtschaftlichen Verlauf verfolgen.

    7

    Ein großes verwaltetes Vermögen zeugt von viel Vertrauen der Anleger und auch von Vertriebsstärke des Anbieters. Diese Vertriebsstärke ist wichtig, um das notwendige Geld für das Investment einzuwerben. Ein verwaltetes Vermögen im Milliardenbereich ist besser als im unteren Millionenbereich. Die Anzahl der Anbieter ist im Milliardenbereich logischerweise recht überschaubar.


    Investments mit hohen Renditen, die seriös erscheinen sind rar. Aktuell gibt es ca. 219 bei der BaFin registrierte AIF-KVG’s (§44). 30 bis 50 Anbieter von ihnen bieten öffentlich spezielle Fonds oder Direktinvestments für Privatkunden im Bereich der alternativen Investments an. Die übrigen AIF-KVG’s arbeiten größtenteils für einzelne Banken oder für institutionelle Investoren, die eine hohe Rendite erzielen möchten.

    Von diesen 30 - 50 AIF-KVG’s oder Initiatoren können ca. 15 auf eine mehr als 10 jährige Erfahrung zurückblicken. D.h., dass das Management der anderen Initiatoren zwar durchaus einen großen Erfahrungsschatz aufbieten kann, aber die Gesellschaften als Initiator selbst noch recht unerfahren sein können. Einige Anbieter legen teilweise sogar erst ihren ersten oder zweiten Fonds auf. Diese Anbieter versprechen zwar eine hohe Rendite, aber ob diese jungen Anbieter sie erreichen können, wird sich erst in vielen Jahren zeigen.

    Tipp

    Die Frage, die man sich als Geldanleger immer stellen sollte ist, ob man wirklich bei einem unerfahrenen Anbieter ohne aussagekräftige Leistungsbilanz oder Performancebericht sein Geld anlegen möchte? Auch wenn die das Angebot mit der hohen Rendite interessant und verlockend scheint.

In welche Produkte mit hohen Renditen kann man aktuell sein Geld anlegen? (Stand 26.01.2016)

Die erste Frage ist ist Folgende: Was ist eine hohe Rendite? Bei der derzeitigen Niedrigzinsphase definiert der Eine schon 4% p.a. für sich als hohe Rendite, bei dem Anderen wird es erst ab 8% p.a. spannend. Grundsätzlich sollte man sich nicht von den vorgegebenen Renditenversprechen der Anbieter blenden lassen. Diese sind eine Kalkulation und das Ergebnis kann in beide Richtungen abweichen.

Ein paar Beispiele für erfolgreiche Investments sind weiter unten aufgeführt. Man kann dort sehr gut erkennen, dass man auch mit konservativ kalkulierten Immobilienfonds, in einer positiven Marktphase und einem guten Initiator eine ordentliche Rendite jenseits der 15% oder 20% p.a. generieren kann. Anbei haben wir drei aktuelle Geldanlagen renommierter großer Anbieter aufgeführt. Alternative Investmentfonds sind z.B.: Flugzeugfonds, Solarfonds, Immonilienfonds, Private Equity, Waldfonds etc.. Mehr findet Ihr unter Aktuelle Investments.

private-equity

Wealthcap Private Equity 19/20

Wealthcap Private Equity Fonds 19/20

  • angestrebte Rendite IRR 10% p.a.
  • prognostizierte Laufzeit 11-12 Jahre
  • investiert in diverse Unternehmen
  • ab 20.000 EUR Fonds Nr. 19
  • ab 250.000 EUR Fonds Nr. 20
  • Rückfluss ca. 163%
zum Private Equity Fonds
immobilienfonds_hannover_leasing_Danone

Hannover Leasing Nr. 210

Immobilienfonds Danone, Utrecht

  • Auszahlung 5,25% p.a.
  • prognostizierte Laufzeit noch 11,5 Jahre
  • Mietvertrag 20 Jahre
  • ab 10.000 EUR
  • Rückfluss ca. 162%
zum Immobilien-Fonds
alternative-investments

Wealthcap Sachwerte Portfolio 2

WealthCap Sachwerte Portfolio 2

  • angestrebte Rendite IRR 6-7% IRR
  • investiert in Immobilien
  • investiert in Infrastruktur
  • investiert in Private Equity
  • investiert in Energie
  • Mindestbeteiligung 5.000 EUR
  • Rückfluss ca. 165 bis 175%
zum Sachwerte Portfolio Fonds

  • Das sind Erfolgsbeispiele beim Geld anlegen mit hohen Renditen!

    • Beispiel Private Equity Fonds:

       16,87 % p.a. beim ersten Private Equity Fonds

      12.511 Anleger vertrauten in diesem Segment 784 Mio. EURO WealthCap an. Der Initiator konnte den ersten aufgelösten Private Equity Fonds mit 22 Mio. EURO schließen. Nach 10 Jahren war das Investment mit einer hohe Rendite von 16,87% beendet. Die Geldanleger erhielten insgesamt 180,9% ihres angelegten Geldes zurück.*

      *Angaben Leistungsbilanz 2014

    • Beispiel Container Investments:

      4,82 % p.a. beim Verkauf von 6 Containerfonds

      BUSS Capital konnte Anfang 2015 die 1 Milliarde Grenze für eingeworbenes Geld von ca. 29.000 Anlegern überschreiten. BUSS als Anbieter konnte im Jahr 2015 den Verkauf von gleich sechs Containerfonds bündeln und an die ca. 8.000 Anleger insgesamt 208 Mio. USD und 82 Mio. EURO auszahlen (insgesamt 129,6% in durchschnittlich 6 Jahren). Das entspricht einer hohen Rendite von 4,82% p.a.*

       

      *Angaben Pressemitteilung vom 10.02.2015

    • Beispiel ausländische Immobilienfonds:

      9,37 % p.a. beim Verkauf von 5 Immobilienfonds

      Hannover Leasing konnte von 13 ausländischen Immobilienfonds bereits 5 Fonds mit einem Investmentvermögen von 746.004 EURO auflösen. Mit einer durchschnittlichen Haltesauer von 6,6 Jahren wurden die geplanten 10 Jahre deutlich unterschritten. Die Fonds erwirtschafteten für die Anleger eine hohe Rendite von 9,37% p.a.

      So wurden im Fonds Nr. 137 „HVH“ die 2001 gekauften beiden Büro- und Geschäftsgebäude in New York und New Jersey (335 Mio USD) bereits nach xx Jahren mit einem Rückfluss von 200,4 % an die Anleger verkauft. Beispiel Flugzeuge: Das Segment Flugzeuge ist ein Steckenpferd für Hannover Leasing. Hier konnten bereits 47 Fonds mit einer durchschnittlichen Haltedauer von 9 Jahren für die Anleger aufgelöst werden. Insgesamt betrug das Investmentvermögen der Flugzeuge 2,1 Mrd. EURO und es wurde eine hohe Rendite von 10,9% für die Anleger erwirtschaftet.*

      * Angaben Performancebericht (Stand 2014)

    • Beispiel ausländische Immobilienfonds:

      19 % p.a. beim Verkauf von 26 Immobilienfonds

      Jamestown hat zwischen 1984 und 2011 insgesamt 26 Immobilienfonds mit einem ursprünglichen Eigenkapital von 2,661 Mrd. USD auflösen können. Insgesamt flossen aus den Verkaufserlösen der Immobilien 5,783 Mrd. USD an die die 64.000 Anleger zurück. Die durchschnittlichen Zeichnungssummen der jeweiligen Geldanlage lag zwischen 30.000 und 100.000 USD je Anleger.

      Über alle aufgelösten Fonds wurde eine hohe Rendite von 19% p.a. für die Investoren erwirtschaftet. Das Außergewöhnliche an Jamestown ist, dass kein Investor Geld verloren hat. Wie soll das auch gehen, wenn der schlechteste Fonds eine Rendite von 8,5% p.a. erwirtschaftete. Damit ist Jamestown der absolute Marktführer im Bereich der US amerikanischen Immobilienfonds in Deutschland. Der beste Fonds, Jamestown 21 konnte nach nur 6,5 Jahren eine unglaubliche Rendite von 34% p.a. für die knapp 5.400 Anleger generieren.

      * Angaben Leistungsbilanz (Stand 2015)

    • Beispiel ausländische Immobilienfonds:

      10 % p.a. beim Verkauf des Immobilienfonds New Yorker Diamantenbörse

      Dr. Peters ist ein großer Initiator mit einem verwaltetem Vermögen 7,41 Mr. EURO in den Bereichen Flugzeug-, Immobilien- und Schiffsfonds. Als ein erfolgreiches Investment gilt die 2001 gekaufte Immobilie in der die Diamantenbörse von New York ansässig ist. Für 13,8 Mio. USD erwarb Dr. Peters die Immobilie für einen Fonds. Bereits 2008 konnte die Immobilie erfolgreich mit einer sehr hohen Rendite für die Anleger veräußert werden. Insgesamt flossen 174% des investierten Kapital zurück. Das entspricht einer außerordentlich guten und hohen Rendite von 10% p.a.

      Leider liegt das Platzierungsvolumen von Dr. Peters aktuell im unteren zweistelligen Millionenbereich (Stand Performancebericht 2014), so dass es abzuwarten gilt, inwiefern neue Fonds noch ausreichend platziert werden können.

      * Angaben Performancebericht (Stand 2014)

    • Der Initiator kann noch auf keine aufgelösten Fonds verweisen. Der Anbieter ist noch keine 10 Jahre am Markt tätig, so dass die ersten Fonds noch aktiv laufen.

    Anmerkung der Redaktion

    Weitere positive Beispiele hat wohl jeder Initiator in seiner Bilanz, wenn er schon eine gewissen Zeit am Markt ist. Denn immerhin laufen die meisten Fonds ca. 8 bis 12 Jahre, bevor sie aufgelöst werden.

    Die erfolgreichen Investments haben einen beispielhaften Charakter möglicher Wertentwicklungen. Jeder Initiator hat auch nicht so gut laufende Projekte in seiner Leistungsbilanz. Diese positiven Beispiele sollen keinen Rückschluss auf zukünftige Entwicklungen von aktuellen Beteiligungen geben.

  • Welche Risiken haben Geldanlagen mit hohen Renditen?

    Grundsätzlich bekommt man eine hohe Rendite niemals ohne ein Risiko. Zuallererst muß das Jedem bewusst sein, der sein Geld anlegen möchte. Ein Verlust ist niemals ausgeschlossen, auch wenn eine größt mögliche Sicherheit beworben wird. Gerade dann sollte man als Anleger hellhörig werden und genauer das Prospekt prüfen oder einen nicht involvierten Berater fragen.

    Da man sich bei Geldanlagen mit hohen Renditen meistens im Bereich der alternativen Investments befindet, ist die Bandbreite der Investitionen sehr vielfältig. Hier kann man sein Geld in Immobilien, Flugzeuge, Lokomotiven, erneuerbare Energie, Private Equity, grüne Investitionen wie z.B. Plantagen oder Wälder oder Infrastrukturprojekte und vieles mehr anlegen. Eigentlich gibt es bei den Anlageobjekten mit hohen Renditen keine Grenzen. Aus dieser Struktur erwächst das Risiko jeder einzelnen Investition, denn die Anlageobjekte werden meist direkt erworben oder in einem geschlossenen Fonds (AiF) als Geschäftsbetrieb bzw. Unternehmen geführt. Und wie jeder weiß, können Unternehmen gute und schlechte Zeiten haben.

    Die Gründe für eine schlechte Performance sind sehr unterschiedlich und reichen vom reinen wirtschaftlichen Risiko der Marktentwicklung bis hin zu steuerlichen oder politischen Risiken. Ich werde an dieser Stellte kurz einige Risiken für Geldanlagen mit einer hohen Rendite erläutern:

    Wirtschaftliches Risiko - Änderung des Marktes

    Wie bei jedem Unternehmen kann sich der allgemeine Markt ändern. So kann es sein, dass z.B. bei Nutzholzinvestitionen wie Edelhölzern, die Nachfrage nach bestimmten Holzarten ändert, so dass der Verkauf der Hölzer nicht zu dem kalkulierten Preis stattfinden kann. Das würde dann zwangsläufig zu einem Verlust oder zu einer verspäteten Auszahlung führen. Die hohe Rendite ist dann futsch. Der Preis für eine Sache kann sich immer ändern und wird von der Nachfrage und vom Angebot getrieben. Diese Funktionsweise ist ein Element der neoklassischen Theorie der Wirtschaftswissenschaft, auf die unsere heutige Gesellschaft des „Homo oeconomicus“ größtenteils beruht.

    Wikipedia: Neoklassische Theorie

    Steuerliches Risiko

    Sobald eine Investition als Angebot angepriesen wird, werden bei guten Initiatoren auch steuerliche Grundlagen in den jeweiligen Prospekten genannt. Die Kalkulation der Geldanlage unterliegt diesen Grundlagen und ist entscheidet für die hohe Rendite. Irgendwo im kleingedruckten befinden sich dann die steuerlichen Berechnungsgrundlagen. D.h. wie viele Steuern von den Erträgen abgezogen wurden. Sollte sich die Gesetzgebung ändern, kann es sein, dass mehr Steuern zu zahlen sind und die hohe Rendite der Geldanlage so signifikant sinken kann.

    Das Steuersystem ist in den entwickelnden Industrienationen als sicherer oder verlässlicher einzustufen. Befindet sich die Geldanlage und das Investitionsobjekt im selben Land wie der Wohnsitz des Geldanlegers, ist das Steueränderungsrisiko geringer, als bei länderübergreifender Geldanlage. Wird das Konstrukt noch komplizierter, weil mach sich als Deutscher mit deutschem Wohnsitz z.B. an einer schweizer Gesellschaft beteiligt, die in Mittelamerika das Geld anlegt, ist steuerlicher Rat unbedingt erforderlich. Denn steuerfreie Erlöse mögen für die Schweiz gelten aber nicht zwangsläufig auch für Deutschland. Macht man hier einen Fehler, gibt Erträge falsch oder unwissentlich gar nicht beim deutschen Fiskus an, kann es durchaus sein, dass man mit seinem Namen auf einer schweizer Steuer-CD landet. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht und auch nicht vor Steuerhinterziehung.

    Politisches Risiko

    Gerade beim Geld anlegen in Entwicklungsländer ist größte Vorsicht geboten, denn hier ist die Korruption an der Tagesordnung und zwar nicht nur bei den ansässigen Unternehmen, sondern auch den zuständigen Behörden. Die potenziellen Extrakosten werden aber nicht in den Prospekten explizit erwähnt. Und auch Risiken erwachsen aus dem Tatbestand der Korruption. Ich kann das aufgrund meines langen Aufenthalts in Lateinamerika selbst bestätigen und lege jedem der sein Geld anlegen möchte nahe, diesen Fakt nicht zu unterschätzen.

    Finanzielle Risiken

    Eines der größeren Risiken einer Investition sind Darlehen. Normalerweise werden einige alternative Investments wie z.B. Immobilien oder Energieanlagen etc. mit Darlehen finanziert. D.h. dass Geldanleger einen Teil Eigenkapital einzahlen und die Gesellschaft oder der Fonds weiteres Geld von einer Bank aufnimmt. Die Risiken entstehen durch die Zins und Tilgungszahlung. Die Zinsen könnten sich erhöhen und so die Kosten seigern. Dann würde sich zwangsläufig die Auszahlung und die hohe Rendite ändern. Auch kann es sein, dass nicht genügend Geld vom Fonds erwirtschaftet werden kann, so dass die Zinsen oder die Tilgung gar nicht oder nur anteilig gezahlt werden können. Wenn das passiert, kommt der Fonds und damit das angelegte Geld in schwieriges Fahrwasser. Banken fackeln bei einem Zahlungsausfall oder gestörtem Kreditvertrag nicht lange. Hier kann es zu einem Auszahlungsstopp oder sogar zu einem zwangsweisen Verkauf der Geldanlage kommen.

    Schlüsselpersonen Risiko

    Schlüsselpersonen sind wichtige Personen, die einen oder mehrere Bereiche verantworten. Sie sind deshalb so wichtig, weil sie für die Geldanlage die relevanten Personen oder Mechanismen kennen, die das Geschäft oder das Unternehmen erst ermöglichen. Sollten diese Personen durch Unfall, Tod oder anderen Gründen ausfallen, kann das für das Investment das Ende bedeuten. Gerade bei kleineren Gesellschaften und Fonds gibt es wenige Mitarbeiter. Fallen diese aus, kann es für den Fonds eng werden. Größere Anbieter können dass mit ihrer Manpower ausgleichen.

    Technisches Risiko

    Der technologische Fortschritt ist der Motor unserer Zeit. Nichts entwickelt sich schneller als die Rechenkapazität der Computer. Dieser Fortschritt ermöglicht es, neue Industrien zu entdecken oder bestehende Industrien zu revolutionieren. So war das iPad für den Preisverfall des Holzes verantwortlich, so dass viele frühere Printmedien seit 2010 größtenteils nur noch online konsumiert wurden. Wenn man kurz bedenkt, dass dieses einschlägige Ereignis erst knapp 6 Jahre zurückliegt, hat es die Holzindustrie doch nachhaltig verändert, denn gerade Geldanlagen im Bereich Holz sind auf 15 bis 25 Jahre ausgelegt. Der Baumbestand muss ja erst wachsen, bevor er abgeholzt und verkauft werden kann.