Strategie - 50.000 Euro oder 100.000 Euro richtig anlegen. So geht's!

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Wer 50.000 EURO oder 100.000 EURO anlegen möchte, hat die Qual der Wahl. Denn es gibt zwar eine Vielzahl verschiedener Möglichkeiten, wie sich Geld anlegen lässt, doch jede von ihnen hat spezifische Vorteile und Nachteile. Wer sie kennt und entsprechend einzusetzen weiß, vergrößert seine Ertragschancen und reduziert zugleich die Risiken. Hier besteht die größte Herausforderung. Wer kennt schon die passenden Prosdukte? Der Clou ist allerdings, dass Geldanlagen ab 50.000 EURO schon richtig interessant werden, da man als Anleger aus einem breiteren Produktangebot auswählen kann. Ab diesem Anlagebetrag haben einige Investments zwar eine längere Laufzeit, aber versprechen eine überdurchschnittliche Rendite. Wie geht man bei der Geldanlage nun vor?

 


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Martin Jakobs

 

100.000 Euro anlegen - 4 Tipps

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Liquidität, Sicherheit und Rendite: ohne Kompromisse geht es beim 100.000 Euro anlegen nicht

Eine aus Anlegersicht ideale Geldanlage böte gleichzeitig eine hohe Rendite und maximale Sicherheit. Zudem wären die investierten Mittel jederzeit wieder frei verfügbar. Ist das möglich? Nein, nie! Denn in der Praxiskonkurieren Rendite, Sicherheit und Liquidität als die drei elementaren Ziele der Geldanlage miteinander und lassen sich deshalb nicht gleichzeitig maximieren. Wer ein solches Produkt sucht und findet, sollte schleunigst die Finger davon lassen. Gerade Geldanlagen aus der Schweiz, die vehement mit hohen Renditen in Google beworben werden, versprechen viel und nutzen nur einem. Wer mit höchstmöglicher Sicherheit 100.000 Euro anlegen will, wird nicht die maximal mögliche Rendite erzielen können. Und die höchstmögliche Rendite wird sich nur unter Inkaufnahme gewisser Risiken, aber nicht bei maximaler Sicherheit erzielen lassen. Auch eine jederzeitige Liquidierbarkeit der Geldanlage ist in der Regel mit Zugeständnissen bei der Rendite verbunden. Liegt der Anlagebetrag in einem Bereich von 10.000 EURo oder 20.000 EURO, dann sollte man vermehrt auf die Verfügbarkeit achten. Aber mit einem Kapital von 50.0000 oder 100.000 EURO kann man schon anfangen zu diversifizieren.

Aus 100.000 EURO kann viel werden. Bei einer langen Laufzeit kommt der Zinseszinseffekt voll zum Tragen. Die Grafik zeigt, was aus 100.000 EURO bei 1,5%, 4%, 6% oder 8% werden kann.

Was wird aus 100.000 Euro?

Rendite pro Jahrnach 5 Jahrennach 10 Jahrennach 20 Jahrennach 30 Jahren
1,5 %100.770116.100134.700156.300
4 %120.170148.000219.100324.300
6 %133.800179.100320.700574.300
8 %146.900215.900466.100998.783

2

100.000 Euro anlegen: Auf die Kosten achten!

Kosten sind in jedem Produkt vorhanden. Ist das nun gut oder schlecht? Das kommt darauf an. Auf der einen Seite werden von den Kosten die Konzeption und die Erstellung des Produktes (Gehälter der Angestellten) bezahlt. Auf der anderen Seite muss auch der Vertieb des Produktes bezahlt werden. Der Vertrieb kann über Berater oder auch über das Internet stattfinden. Die Frage ist hier, in welchem Maße sind die Kosten für ein Produkt gerechtfertigt?

Rendite und Kosten

Je niedriger die mögliche Rendite eines Produktes ist, desto niedriger werden die Kosten sein. Wird eine Rendite von 1% avisiert, kann das Produkt mit 5% Abschlusskosten nicht lebensfähig sein. Als Kunde müsste man fast 5 Jahre warten, bis man seine Kosten durch einen Ertrag wieder heraus hat. Das wäre ein schlechtes Geschäft. Auf der anderen Seite sind Kosten von einmalig 5% gerechtfertigt, wenn die Rendite jedes Jahr bei 5% liegt.  

Beratung kostet Geld, Nicht-Beratung manchmal auch

Ist man bei der Auswahl der Geldanlage unsicher, entstehen Kosten. Aber anders als man vielleicht auf den ersten Blick denkt. Klar muss der Berater mittels Provision oder Rechnung bezahlt werden. Aber gerade wenn man sich bei einigen Produkten nicht auskennt, kann eine Geldanlage ohne Beratung teuer werden, wenn das Produkt von vornherein schlecht gestrickt war. Erfahre Spezialisten in ihrem Bereich erkennen die Schwachstellen eines Produktes. Je spezieller ein Produkt wird, desto besser sollten Sie sich auskennen oder die Finger vom Produkt lassen.

Produkte ohne Beratungsbedarf

Hier wird es jetzt komisch. Sie lesen diesen Artikel gerade im Internet ... Sie können sich kostenlos informieren und einiges im Text könnte aus einer Beratung stammen ... Jeden Monat lesen diesen Artikel ca. 1.500 Menschen ... Wir bekommen einige Anfragen zu unterschiedlichsten Produkten. Deshalb sind unsere Kosten im Bereich des Vertiebes sehr gering. Die Kunden haben sich größtenteils schon selbst informiert und benötigen keine aufwendige Beratung. Nur aus diesem Grund können wir Produkte und Investmentdepots ohne Ausgabeaufschläge anbieten.

Beispiel: Investmentfonds 

Bei einer 100.000€ Geldanlage und einem Ausgabeaufschlag von 5%, werden bei vielen Anbietern glatt 5.000€ Gebühren fällig. Ist das fair, wenn die meisten Informationen kostenlos im Internet vorhanden sind? Jeder kann sich zu Aktien-, Immobilien- oder welchen Fonds auch immer zu jeder Zeit informieren. Für welche Beratung sind diese Kosten gerechtfertigt? Keine!

Achten sie beim Abschluss von Produkten auf die Kosten. Jedes Finanzprodukt hat eine Kostenübersicht! Rendite und Kosten sollten mit dem Risiko und dem Beratungsaufwand im Einklang stehen. Und auch wir leben von den Resonanzen unserer Leser. Deshalb bitten wir Sie (selbstverständlich kostenfrei!), um Ihre Teilnahme an einer nun folgenden, ca. 60 Sekunden dauernden Umfrage - selbstverständlich anonym! Dankeschön.

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100.000 Euro anlegen: Nicht "alles auf eine Karte" setzen!

Viele Menschen suchen nach der einen Geldanlage. Ganz ehrlich. Es würde ja auch den Aufwand reduzieren, sich mit dem Geldanlegen zu befassen. Suche Produkt - finde Produkt - alles rein ins Produkt - perfekt. Der deutsche Anleger scheint sehr oft nach dieser Methode vorzugehen, doch die Erfahrung lehrt etwas anderes. Es gibt keine 100% ige Sicherheit und wenn "Das eine Produkt" floppt, ist das Geld im schlimmsten Fall futsch. Oft höre ich von Produktanbietern, wenn sie neue Produkte vorstellen, dass ein Verlust sehr unwahrscheinlich ist. Eine seht gute Frage darauf hin ist immer "Für wie wahrscheinlich halten Sie denn einen Verlust?". Ich empfehle ihnen das mal bei ihrem Banker oder Anlageberater zu machen. Da kommt es zu ganz witzigen Antworten, denn ein Risiko besteht ja immer und es ist unmöglich eine Wahrscheinlichkeit für einen Verlust zu bestimmen. Selbst bei Bundespapieren haftet Deutschland für das Kapital und wie wahrscheinlich ist es, dass Deutschland seine Schulden nicht mehr bezahlen kann? Wie wahrscheinlich ist es, dass Europa oder der EURO in fünf Jahren nicht mehr existiert? Sie stimmen mir bestimmt zu, dass es heute wahrscheinlicher erscheint, als es noch vor zehn Jahren war, oder?

Wie würde jetzt die Antwort auf diese Fragen lauten? Tja, das kann ja keiner wissen, also muss man versuchen, sein Kapital klug und möglichst breit gestreut zu investieren. Also weiter im Text. Das Spannungsverhältnis der drei miteinander in Konkurrenz stehenden Anlageziele (Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit) wird auch als "Magisches Dreiecks der Geldanlage" bezeichnet. Innerhalb dieses Dreiecks ist jede Geldanlage in einer bestimmten Art und Weise positioniert. Daraus ergeben sich entsprechende Schlussfolgerungen für die Zwecke, die mit der betreffenden Anlage erreicht werden können, so beispielsweise die Verzinsung des Vermögens, nicht zwingend für die Altersvorsorge, sondern öfter auch nur der Verzinsung wegen. Weitere Motive könnten das Vorhalten einer Liquiditätsreserve für unvorhergesehene größere Ausgaben oder das Sichern des Geldes vor der Inflation sein. Beim Geld anlegen gilt es aus meiner Sicht zwingend seine Optionen zu prüfen und das Verfügbare nicht nur in eine einzige Anlageform zu investieren. Die ausgewogene Mischung verschiedener Anlagen macht den Erfolg. Die Streuung des Anlagekapitals auf unterschiedliche Geldanlagen wird als Diversifikation bezeichnet. Sie dient in erster Linie dazu, die Anlagerisiken zu minimieren. Wer 100.000 Euro anlegen will, sollte sich deshalb zuvor über verschiedene Möglichkeiten informieren, wie man sein Geld anlegen kann. Hier hilft durchaus das Internet, aber das Gespräch mit einem echten Menschen ist auch nicht zu vernachlässigen! Dasselbe trifft jedoch auch zu, wenn es "nur" darum geht, 50.000 Euro anzulegen oder auch eine deutlich kleinere Summe sinnvoll zu investieren.

  • Hierzu ein kleines Beispiel

    Anleger A und B möchten 100.000 Euro aus einer Erbschaft anlegen. Das Geld soll nicht verbraucht werden aber für den Notfall soll man auf das Geld auch zugreifen können.

    Anleger A sucht klassischerweise für genau diese Wünsche das passende Produkt. Da es keine Geldanlage mit hoher Rendite und Verfügbarkeit gibt, wählt er eine Anlage in Tagesgeldern und ein paar Anleihen von bonitätsstarken Emittenten. Er erreicht eine Rendite von 3 Prozent jährlich.

    Ergebnis für Anleger A nach 30 Jahren: aus 100.000 Euro werden 245.000 Euro


    Anleger B macht sich weitere Gedanken zu der Verfügbarkeit. Muss er wirklich immer auf die 100.000 Euro zugreifen können? Wie viel Liquidität braucht er wie schnell verfügbar?

    Anleger B wählt nach einer ausführlichen Recherche zehn Produkte á 10.000 Euro zum Geld anlegen. Er geht bewusst größere Risiken ein. Er wählt 30.000 Euro für verzinsliche Produkte, die wenig schwanken und eine eher geringe Rendite aufweisen. Diese Geldanlagen sind schnell verfügbar, so dass sie ihm als Liquidität zur Verfügung stehen. Die übrigen 70.000 Euro verteilt er auf diverse Investmentfonds und alternative Investments, wie z.B. Immobilienfonds, Container und Flugzeugfonds.

    Diese Geldanlagen haben laufenden Erträge, die die Liquidität laufend erhöhen und je nach Bedarf neu investiert werden können.

    Das exemplarische Ergebnis in diesem Beispiel sieht für Anleger B nach 30 Jahren wie folgt aus: aus 100.000€ werden ca. 562.000€

    AnlagesummeRenditeEndbetrag
    10.000€3%24.272€
    10.000€6%57.434€
    10.000€3%24.272€
    10.000€2%18.133€
    10.000€3%24.272€
    10.000€8%100.626€
    10.000€Verlust
    10.000€12%299.599€
    10.000€Verlust
    10.000€1%13.478€
    GESAMT5,92%562.086€

    Tipp 1

    Vergleicht man beide Anlagestrategien, dann kristallisieren sich wichtige Punkte heraus. Der Anleger A hat während der Anlagedauer eine gewisse Ruhe und eine subjektive Sicherheit. Das Geld vermehrt sich. Aber die inflationsberingte Kaufkraft der 100.000 EURO wird immer gleich bleiben oder sich sogar mindern.

    Tipp 2

    Eine längere Laufzeit ist notwendig, um wirkliche Erträge zu erwirtschaften. Denn beim Geld anlegen benötigt man den Zinseszinseffekt.

    Tipp 3

    Zusätzlich hat man durch Diversifikation der 100.000 EURO die Chance auf einen wesentlich höheren Ertrag. Die Ausfallwahrscheinlichkeit sinkt mit zunehmender Diversifikation der eigenen Geldanlagen.


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100.000 Euro anlegen - Inflation nicht aus dem Blick verlieren

Neben dem magischen Dreieck der Geldanlage und dem Aspekt der Diversifikation sollten Investoren beim Geld anlegen auch die Inflation nicht aus dem Blick verlieren. Denn diese sorgt dafür, dass sich das Vermögen bei entsprechend geringen Renditen sogar real vermindern kann, selbst wenn nominal noch ein geringfügiges Plus ausgewiesen wird. Die Inflation ist aktuell so hoch wie schon lange nicht mehr. Es ist das oberste Ziel der Zentralbanken eine Inflation darzustellen. Das Problem dabei ist, dass Sparer mit der Inflation bestraft werden. Jedes Jahr. Jahr ein - Jahr aus. Merken wir das? Nein, natürlich nicht, denn wir denken immer in Zahlen wie 100.000 EURO und nicht in Kaufkraft. Die 100.000 EURO einmal unter das Kopfkissen gepackt, bleiben ja vollständig erhalten. Den Kaufkraftverlust, merken wir nicht. Niemand von uns notiert sich den Preis einer Sache zu Beginn und zum Ende eines Jahres.

Fakt ist, dass bei einer Inflation von lumpigen 2% im Jahr, die Kaufkraft von 100.000 EURO auf 90.000 EURO reduziert wird. 10.000 EURO weniger - in nur 5 Jahren!!! Nach 10 Jahren beträgt die ursprüngliche Kaufkraft nur noch 82.000 EURO. Das Renditeziel sollte also auf jeden Fall oberhalb der Inflationsrate liegen, so dass kein tatsächlicher Verlust entsteht. Die folgende Übersicht zeigt, durch welche Besonderheiten und welche Renditepotenziale sich verschiedenen Möglichkeiten zum Geld anlegen auszeichnen und wie diese von Anlegern genutzt werden können, die beispielsweise 100.000 Euro anlegen wollen.

Statistic: Inflation rate in Germany from 1992 to 2015 (change of CPI compared to the previous year) | Statista
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Diese Produkte könnten für eine Anlagesumme von 20.000 EURO, 30.000 EURO, 50.000 Euro oder 100.000 Euro geeignet sein.

Statistik: 10.000 Euro, angelegt zu Jahresbeginn 2015, ergaben bis Anfang 2016 ein Plus von... | Statista
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Geld anlegen bis zu 2 Jahren - Renditeerwartung bis 0% bis ca. 3%

  • In Tagesgeld 100.000 EURO anlegen

    Lesen Sie auch: Mit Tagesgeld Geld anlegen - so wird's gemacht

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    • täglich verfügbar
    • europaweite Anbieter
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    Tagesgeld wird aktuell nur mit rund einem Prozent p. a. verzinst, wobei zahlreiche Angebote noch darunter liegen. Ein Nominalzins von 1,0 Prozent p. a. führt inklusive des Zinseszinseffekts nach 5 Jahren dazu, dass aus 100.000 Euro 105.101 Euro werden. Nach 10 Jahren summiert sich die Anlage auf 110.462 Euro, und nach 20 Jahren sind es 122.019 Euro.

    Das ist nicht viel und reicht keineswegs aus, um langfristig ein nennenswertes Vermögen aufzubauen. Deshalb ist es auch nicht sinnvoll, 100.000 Euro oder 50.000 Euro ausschließlich in Tagesgeld anzulegen, wenn es sich bei diesem Betrag um das gesamte für die Geldanlage verfügbare Kapital handelt. Tagesgeld überzeugt nicht mit einer hohen Rendite, sondern vielmehr mit seiner hohen Liquidität. Denn über die angelegte Summe kann praktisch jederzeit verfügt werden. Bestimmte Kündigungsfristen, die dabei einzuhalten wären, gibt es nicht. Deshalb eignen sich Tagesgelder vor allem für jene, die eine bestimmte Summe Geld anlegen wollen, die als "eiserne Reserve" dienen soll. Soweit der angelegte Betrag nicht über die Höchstgrenze von 100.000 Euro pro Sparer hinausgeht, ist er zudem auch durch die Einlagensicherung abgedeckt und bietet somit ein hohes Maß an Sicherheit.

    Beim Vergleich unterschiedlicher Tagesgeld-Angebote sollten Anleger in jedem Fall darauf achten, dass sie sich nicht von Lockangeboten blenden lassen, die nur einem ausgewählten Kundenkreis zur Verfügung stehen oder an bestimmte Bedingungen geknüpft sind. So werden beispielsweise oftmals Tagesgelder mit einer im Vergleich zu anderen Angeboten auffällig höheren Verzinsung angeboten, doch bei näherem Hinsehen stellt sich dann heraus, dass diese nur für Neukunden gelten, die beispielsweise ihr gesamtes Konto oder ihr bestehendes Depot zu dem betreffenden Anbieter verlegen. Bevor auf ein solches Angebot eingegangen wird, sollte deshalb genau geprüft werden, ob der vermeintliche Zinsvorteil nicht an anderer Stelle durch schlechtere Konditionen - wie zum Beispiel höhere Gebühren - "erkauft" wird.

    Weitere Investitionsmöglichkeiten sind:Aktien, Anleihen, Sparkonten oder Sparverträge. Ein Girokonto lohnt sich nicht zur Geldananlage.

  • In Festgeld 100.000 EURO anlegen

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    Anlagen auf Festgeldkonten werden etwas höher verzinst als Tagesgelder. Dafür sind die Beträge jedoch nicht täglich verfügbar, sondern für eine bestimmte Laufzeit fest angelegt. Im Falle einer vorzeitigen Kündigung entstehen dem Anleger Nachteile in Form einer geringeren Verzinsung. Aktuell liegt die Verzinsung bei vielen Festgeld-Angeboten im Bereich zwischen 1,5 Prozent p. a. und 2,0 Prozent p. a. Unterstellt man beispielsweise eine Verzinsung von 1,75 Prozent p. a., so werden aus einer anfänglichen Anlagesumme von 100.000 Euro nach fünf Jahren rund 109.062 Euro. Nach zehn oder zwanzig Jahren sind es aufgrund des Zinseszinseffekts bereits 118.944 Euro beziehungsweise 141.478 Euro.

    Es liegt auf der Hand, dass auch eine solche Verzinsung nicht genügt, um damit langfristig ein größeres Vermögen aufzubauen. Sie kann aber zumindest dazu dienen, den laufenden inflationsbedingten Vermögensverlust, der sich bei einer unverzinslichen Anlage auf dem Girokonto oder gar bei Bargeldhaltung unweigerlich ergäbe, zu vermeiden oder wenigstens zu reduzieren. Auch beim Vergleich von Festgeld-Anlagen sollten Interessenten genau auf das "Kleingedruckte" achten und genau zwischen regulären Angeboten und Sonderkonditionen differenzieren, die nur unter bestimmten Bedingungen, wie beispielsweise bei einem kompletten Konto- oder Depotwechsel zu dem betreffenden Anbieter, gewährt werden. Ein weiteres wichtiges Kriterium beim Geld anlegen in Festgeldern ist die Laufzeit. Typischerweise ist die Verzinsung auf einem Festgeldkonto umso höher, je länger der Betrag fest angelegt wird. Dennoch ist die längste mögliche Laufzeit nicht automatisch die beste Lösung.

    Auf die Frage, welche Laufzeit beim Geld anlegen auf dem Festgeldkonto empfehlenswert ist, gibt es keine pauschale Antwort. Vielmehr spielen dabei die beabsichtigte Verwendung des angelegten Geldes und die Erwartungen hinsichtlich der Zinsentwicklung eine Rolle. Wer mit einem baldigen Anstieg der Zinsen rechnet, sollte in einer Niedrigzinsphase nur kurze oder mittlere Laufzeiten wählen. Dagegen wäre bei einem erwarteten Rückgang der Zinsen eine längere Laufzeit sinnvoll. Dient das Festgeld dazu, eine bestimmte Summe zu einem festgelegten Zeitpunkt verfügbar zu haben, beispielsweise für eine größere Anschaffung, dann sollte die Laufzeit danach bemessen werden.


 

  • In Geldmarktfonds 100.000 Euro anlegen

    Auch Geldmarktfonds zählen zu den Investmentfonds. Sie weisen in der Regel bei hoher Liquidität eine relativ geringe Rendite auf und eignen sich weniger zum langfristigen Geld anlegen, sondern vor allem zum kurzzeitigen "Parken" von Geldern, die voraussichtlich bald wieder benötigt werden, um damit Ausgaben zu bestreiten oder um sie in andere Geldanlagen zu investieren.

  • In Rentenfonds 100.000 Euro oder 50.000 Euro anlegen

    update Februar 2017

    Hier tut sich aktuell Einiges. Nachdem Rentenpapiere in den letzten Jahren zwar weniger Ertrag als früher produzierten, waren sie doch eine sichere Geldanlage ohne zu viele Schwankungen. Die Welt befindet sich allerdings im Wandel. Das Zinsniveau steigt, wenn auch erst in den USA und auch ganz langsam. Aber genau hier liegt das Problem. Wir bekommen es als Privatanleger wieder nicht mit, dass sich die ersten großen Vermögensverwalter wie z.B. Blackrock als größter der Welt, sich auf fallenden Rentenkurse einstellen. Der Hintergrund ist ganz einfach: Steigt der Zins, steigen die Verzinsungen neu aufgelegter Rentenpapiere. Da die niedrigeren Verzinsungen früherer Rentenpaiere nun nicht mehr interessant sind, verlieren sie an Wert und porduzieren einen nachhaltigen und immer weiter steigenden Verlust. Jeder Anleger sollte sich also genau überlegen, ob er in klassische Rentenpaiere noch investieren möchte und vor allem wie viel. Noch ganz kurz: Gegen  Papiere, die noch maximal ein Jahr laufen ist aber nichts auszusetzen. Nur auf Langläufer sollte man im Portfolio Stück für Stück verzichten. 

    Um in Investmentfonds 100.000 Euro anlegen zu können, stehen jedoch nicht nur Aktienfonds zur Verfügung. Eine weitere wichtige Kategorie von Wertpapier-Investmentfonds sind Rentenfonds. Ihr Name deutet bereits darauf hin, dass sie in sogenannte Rentenpapiere investieren. Darunter sind festverzinsliche Wertpapiere wie Anleihen, Obligationen oder Pfandbriefe zu verstehen. So kann ein Rentenfonds beispielsweise in Staatsanleihen verschiedener Länder, in Kommunalobligationen oder in Unternehmensanleihen Geld anlegen. Dabei ist das Fondsmanagement in der Regel bestrebt, neben der Verzinsung der erworbenen Papiere durch entsprechende Wertpapierkäufe und -veräußerungen auch Kursgewinne zu realisieren.


Geld anlegen ab 5 Jahren - Renditeerwartung bis zu ca. 7%

  • in Aktien und Investmentfonds 50.000 EURO oder 100.000 EURO anlegen

    Gerade in Zeiten dauerhaft niedriger Zinsen interessieren sich auch in Deutschland wieder mehr Anleger für das Geld anlegen in Aktien, da dies ihnen die Chance auf Dividenden und Kurssteigerungen bietet. Wer am Aktienmarkt beispielsweise eine Summe von 100.000 Euro anlegen will, kann zum einen einzelne Aktien direkt erwerben. Zum anderen stehen aber auch zahlreiche in Aktien investierende Investmentfonds zur Auswahl. In diesem Fall trifft der Anleger die Entscheidung über den Kauf oder Verkauf einzelner Wertpapiere nicht selbst, sondern überlässt dies dem Fondsmanager. Ein weiterer wichtiger Unterschied besteht darin, dass der Anleger bei einem Aktienfonds an der Entwicklung eines großen Aktienportfolios mit einem wertmäßigen Volumen von mehreren Hundert Millionen Euro oder einigen Milliarden Euro beteiligt ist. Dies ist gleichbedeutend mit einer sehr breiten Streuung des eingesetzten Kapitals, die sich in dieser Form auf der Ebene des Anlegers allein schon wegen der geringeren Anlagesumme niemals realisieren ließe.

    Lesen Sie auch: Checkliste für Aktieninvestitionen. Diese Dinge muss man beachten.

    Wer 100.000 Euro anlegen will und sich dabei für eine Aktien oder Aktienfonds entscheidet, muss berücksichtigen, dass der Anlagehorizont bei Einmalinvestitionen in Aktien durchaus 8 bis 10 Jahre betragen sollte, da Schenkungen an den Börsen die Regel sind. Bei Aktienfonds werden in der Regel ein sogenannter Ausgabeaufschlag und laufende Managementgebühren fällig. Mit diesen Gebühren wird die Leistung des Anbieters beziehungsweise des Fondsmanagements oder der Transaktionsbank abgegolten. Bei ETF Fonds, entfallen die teuren Managementgebühren, das ein Computersystem, genau den entsprechenden Index abbildet. Beim direkten Geld anlegen in Aktien entstehen dagegen nur die laufenden Kosten für die Depotführung und die Transaktionskosten beim Kauf beziehungsweise Verkauf der Aktien. Diese können sich von Bank zu Bank erheblich unterscheiden. Tendenziell liegen sie bei Direktbanken und Onlinebrokern jedoch niedriger als bei Filialbanken. Zu beachten ist allerdings, dass die Transaktionskosten bei größeren Anlagesummen in der Regel weniger ins Gewicht fallen als bei kleinen, da sie meist nicht nur prozentuale, sondern auch fixe Anteile beinhalten.

    DAI - Renditeverlust in der Krise
    Wie lange dauert es, bis man die Einstandkurse erreicht hat. Quelle Deutsches Aktieninstitut: "Zahl und Struktur der Aktionäre2015"

    Um beim Geld anlegen in Aktienfonds möglichst optimale Resultate erzielen zu können, sollten Aspekte wie die Gebührenstruktur, der Anlageschwerpunkt und die Anlagestrategie und natürlich auch der Einstiegszeitpunkt beachtet werden. Wer auf einen Schlag in Investmentfonds 100.000 Euro anlegen möchte, sollte dies möglichst nicht gerade auf dem Höhepunkt einer Hausse tun, sondern eher eine Phase niedriger Kurse wählen. Zu beachten ist auch, dass der Anteilswert bei Wertpapierfonds ebenso Schwankungen unterliegt wie die Kurse der einzelnen Wertpapiere an der Börse. Das bedeutet, dass es auch bei der Auflösung einer solchen Geldanlage nicht darauf ankommen sollte, die Summe exakt zu einem bestimmten Termin verfügbar zu haben. Vielmehr sollte es möglich sein, eventuelle schwächere Marktphasen abzuwarten, um sich möglichst gewinnbringend wieder von seinen Fondsanteilen trennen zu können.

  • In Mischfonds 100.000 Euro anlegen

    Eine weitere häufig anzutreffende Kategorie von Investmentfonds sind Mischfonds, die sowohl in Aktien als auch in Rentenpapieren Geld anlegen. Wer in seinem solchen Fonds 100.000 Euro anlegen will, profitiert dabei von einer breiten Risikostreuung, die sich hier nicht nur auf unterschiedliche Wertpapiere, sondern auch auf unterschiedliche Marktsegmente wie den Aktien- und den Rentenmarkt bezieht. Einige Fonds bieten auch ein Konzept an, bei dem die Aktienquote durch das Fondsmanagement entsprechend der jeweiligen Marktentwicklung regelmäßig aktiv angepasst wird. Mischfonds eignen sich vor allem für jene Anleger, die einerseits eine Streuung der Anlagesumme auf Aktien und Rentenpapiere wünschen, andererseits aber weder die einzelnen Papiere noch einzelne Aktien- oder Rentenfondsanteile selbst auswählen und erwerben möchten.

    Durch Mischfonds reduziert man die Schwankung des Depots und erhöht die Rendite
    Bessere Rendite durch Mischfonds - So reduziert man Schwankungen im Depot. . Quelle Deutsches Aktieninstitut: "Zahl und Struktur der Aktionäre2015"

  • In Rohstoffe 100.000 Euro anlegen

    Wertpapiere, Investmentfonds sowie Tages- und Festgelder sind jedoch nicht die einzigen Optionen, die einem Anleger offen stehen, der 100.000 Euro anlegen möchte. Gerade angesichts niedriger Zinsen sind auch sogenannte Sachwerte für viele Anleger interessant. So kann man beispielsweise auch in Rohstoffen wie Edelmetalle wie Gold und Silber, Erdöl, Erzen und dergleichen mehr Geld anlegen und auf diese Weise von steigenden Rohstoffpreisen profitieren. Derartige Preissteigerungen sind bei vielen Rohstoffen zu erwarten, die nicht unbegrenzt verfügbar sind, aufgrund der Globalisierung und der immer weiter wachsenden Weltbevölkerung aber immer stärker nachgefragt werden. Um in Rohstoffen Geld anlegen zu können, stehen verschiedene Investmentvehikel zur Verfügung. So gibt es beispielsweise offene Investmentfonds, die sich auf ausgewählten Rohstoffe oder die entsprechenden Industrien fokussieren, aber auch in einschlägigen Alternativen Investmentfonds können an Rohstoffen Interessierte Geld anlegen.


Geld anlegen ab 8 Jahren - Renditeerwartung bis zu 10%

  • In alternative Investmentfonds 100.000 EURO anlegen

    Jetzt kommen wir zu den spannden Investitionsmöglichkeiten aber auch zu den Anlagen mit den höchsten Risiken und Chancen. Liebe Leser - das Maß macht es! Alternative Investmentfonds haben seit jeher eine wichtige Rolle für Investoren gespielt, - allerdings lange Zeit fast ausschließlich für ambitioniertere Anleger und vermögende Privatpersonen. Mit einem Vermögen von 50.000 EURO oder 100.000 EURO kann man schon durchaus in diese Anlageklasse investieren. So stehen einem Geldanlage mit Renditen von 5% bis 10% als Auswahl zur Verfügung. Heute steht jedoch eine relativ breit gefächerte Palette von Anlageprodukten zur Verfügung, mit denen sich auch schon mit überschaubaren Beträgen in alternativen Investments Geld anlegen lässt. Um 50.000 EURO oder 100.000 Euro anlegen zu können und dabei eine gute Diversifikation über verschiedene Assetklassen zu realisieren, können beispielsweise auch Beteiligungen an geschlossenen Immobilienfonds oder an Private Equity Fonds ins Portfolio aufgenommen werden. Auch Flugzeugfonds, Solarfonds und Waldfonds stellen alternative Investments dar. 

    Die Zukunft kommt! Aktuell stehen Billionenschwere Investitionen auf der Welt an. Nicht nur das CHINA still und heimlich fast 624 Mrd. USD investieren will, nein auch die USA klopfen mit satten 500 Mrd. USD an, um diese in den drei kommenden Jahren zu investieren. Und der Mauerbau zu Mexico ist noch nicht eingerichtet. Aber das sollen ja auch die Mexikaner irgendwann zahlen. Deutschland wartet mit 200 Mrd. EURO auf und diese wollen ebenfalls in die Wirtschaft. Aber wo wird investiert? 

    Alles kommt der Infrastruktur zu Gute. Brücken, Straßen, Gebäude aber auch Bildung und IT strukturelle Investitionen werden getätigt werden. Doch was bedeutet das jetzt konkret für uns Anleger? Das Geld wird zum Kauf von Rohstoffen gebraucht. Diese müssen transportiert und verarbeitet werden. Es müssen Menschen diese Produkte herstellen und verkaufen. Unternehmen werden wachsen und Gewinne machen und im Wert steigen. Schneller steigen, als es die Zinsen tun und damit lukrative Investitionsmöglichkeiten darstellen.

    Haben sie schon mal darüber nachgedacht, was kurz nach der Finanzkise mit den Minen für Kupfer, Erze, Zink etc. weltweit passiert ist? Sie wurden mangels Nachfrage zu großen Teilen geschlossen. Allein um die Minen zum Abbau von z.B. wichtigen Grundstoffen wieder zu öffnen, vergehen teilweise 6 Moante bis zu einem Jahr. Sämtliche Arbeiter und die Infrastruktur, wie Zufahrtsstrasse und Beladestationen müssen neu gebaut oder stark instandgehalten werden. Das dauert! Was passiert also wenn die Nachfrage nach Produkten steigt, die Rohstoffe aber gar nicht verfügbar sind? Genau - die Preise für Förderung, Herstellung und Transport werden stark steigen. Wann passiert da was? Das kann keiner genau beantworten. Aber besser ist es ja, früher als alle anderen zu investieren.

    Fazit

    Interessant sind bei steigenden Preisen und steigender Nachfrage also alles was mit Infrastruktur, Immobilien und Rohstoffen zu tun hat. 

    • geschlossene Immobilienfonds

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      Immobilienfonds

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      Beteiligungen an geschlossenen Immobilienfonds bieten für private Anleger den Vorzug, dass sie auf diesem Wege nicht nur in Wohnimmobilien, sondern auch in Gewerbeimmobilien investieren können, die für einen Direkterwerb in der Regel wegen der hohen Investitionsvolumina nicht infrage kämen. Dazu zählen zum Beispiel Bürogebäude, Shoppingcenter, Hotels, Logistikimmobilien oder Pflegeheime. Nach den Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) müssen diese Fonds das von den Anlegern eingebrachte Kapital entweder auf mehrere Investitionsobjekte verteilen oder - wenn nur in ein Objekt investiert wird - eine Mindestzeichnungssumme von 20.000 Euro vorsehen.

      Lesen Sie auch: Darauf muss man achten, wenn man in geschlossene Immobilienfonds Geld anlegt. 

      Die Chancen und Risiken von Beteiligungen an geschlossenen Immobilienfonds entsprechen im Wesentlichen denen eines Direktinvestments in Immobilien. Dazu kommt allerdings noch die Managementleistung des Fondsinitiators, die er während der gesamten Fondslaufzeit bis zum Exit erbringt. Ihre Qualität hat einen ganz wesentlichen Einfluss auf die Rendite, die der Anleger insgesamt erzielt und die sich aus den laufenden Mieterträgen ebenso wie aus dem Veräußerungserlös beim Exit speist. Unter bestimmten Voraussetzungen, so etwa bei Investitionen in geschützte Baudenkmäler oder in Sanierungsgebieten beziehungsweise bei Investitionen im Ausland, können Zeichner von geschlossenen Immobilienfonds auch von steuerlichen Vorteilen profitieren. Auch diese Vorteile sollten allerdings niemals alleinige Entscheidungskriterien sein, sondern allenfalls als zusätzliches Renditeplus auf eine ohnehin wirtschaftliche Investition angesehen werden. Denn eine Immobilieninvestition, die ohne steuerliche Vorteile nicht rentabel wäre, kann für Anleger leicht zu einem Verlustgeschäft werden.

    • Container Investment als Fonds oder Direktinvestment

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      Container Investment

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      Der Kurzläufer unter den alternativen Investitionen. Die Laufzeiten liegen hier zwischen 2 und 5 Jahren. Der Anleger kauf direkt oder in einen geschlossenen Fonds Container Investments und erhält eine Rendite von 2% bis 5% p.a. Containerinvestitionen haben die Finanzkrise wunderbar überstanden und die Anbieter haben gute Erträge für die Investoren erwirtschaftet. 

      Lesen Sie auch: Container Investment - auf diese 5 Dinge muss man achten! 116% in 3 Jahren

    • In Private Equity Fonds - 50.000 EURO oder 100.000 EURO anlegen

      private_equity

      Private Equity Fonds

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      Eine weitere interessante Investitionsmöglichkeit im Bereich der alternativen Investments sind Private Equity Fonds. Mit ihnen können Investoren in Unternehmensbeteiligungen Geld anlegen, ohne sich den Kursschwankungen der Börsen aussetzen zu müssen. Vorbörsliche Unternehmensbeteiligungen versprechen die höchsten Renditen. Während im Aktienmarkt Renditen von durchschnittlich 5% bis 9% erzielt werden, erwirtschaften die besten 25% der Private Equity Fonds Renditen von ca. 12% bis 20% p.a. Private Anleger können ab 20.000 Euro oder mehr ausschließlich durch Dachfonds an dieser Anlageform partizipieren, da normalerweise die Mindestbeteiligung bei 5 bis 10 Millionen Euro liegt. Nachdem genügend Geld von privaten Investoren eingesammelt wurde (Fundraising), treten die Private Equity Fonds für private Investoren, selbst als institutionelle Investoren auf. Wie jeder andere Gesellschafter auch, sind die Private Equity Fonds am Gewinn der Unternehmen beteiligt. Für den Anleger bieten sie neben der Börsenunabhängigkeit den Vorteil, dass das Investitionskapital auf Beteiligungen an mehreren unterschiedlichen Unternehmen gestreut wird. Dadurch werden Risikokonzentrationen vermieten und die Risiken insgesamt reduziert. Zudem erschließen Private Equity Fonds privaten Anlegern einen Zugang zu Investitionen, die sonst nur institutionellen Investoren wie Versicherungen, Vermögensverwaltungen und Pensionskassen mit einem Eigenkapitaleinsatz von drei bis fünf Millionen Euro - und oft auch deutlich mehr - zugänglich sind. Auch bei Private Equity Fonds gilt, dass das Fondsmanagement, dass die für eine Investition infrage kommenden Unternehmen analysieren und auswählen muss, einen entscheidenden Einfluss auf den Investmenterfolg hat.

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    • 50.000 EURO oder 100.000 EURO anlegen in Erneuerbaren Energie Fonds

      Insbesondere vor dem Hintergrund der weltweiten Bemühungen, der globalen Erwärmung entgegenzuwirken und negative Effekte auf das Klima zu vermeiden, haben die Nutzung erneuerbarer Energien und deren Bevorzugung gegenüber fossilen Energieträgern seit einigen Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Daraus resultieren auch neue Investitionsmöglichkeiten für Interessenten, die 100.000 Euro anlegen oder auch nur kleinere Summen wie zum Beispiel 50.000 Euro investieren möchten. Neben offenen Investmentfonds, die über Aktienkäufe in diesen Sektor investieren, können Anleger auch über Beteiligungen an geschlossenen Fonds am wirtschaftlichen Erfolg von entsprechenden Projekten partizipieren. Infrage kommen dabei beispielsweise Anlagen zur Nutzung von Solarenergie (Photovoltaikanlagen) oder Windenergie, Biomassekraftwerke oder Wasserkraftwerke.

       

      Investitionen in diesem Bereich bieten den Vorzug, dass es sich um Zukunftsbranchen handelt, deren Bedeutung künftig eher noch zunehmen dürfte. Zudem wird die Nutzung erneuerbarer Energien in vielen Ländern staatlich gefördert, was für zusätzliche Ertragschancen sorgt. Allerdings sollten staatlich Förderungen immer nur als "Sahnehäubchen" auf einer auch ohne Förderung wirtschaftlich attraktiven Investition betrachtet werden. Lohnt sich dagegen eine Geldanlage in erneuerbare Energien nur wegen der Förderung, sollten Anleger lieber Abstand davon nehmen. Denn die Erfahrungen zeigen, dass auf staatliche Förderungen nur bedingt Verlass ist und dass es keineswegs selten vorkommt, dass entsprechende Regelungen später zum Nachteil von Investoren verändert werden, wenn es politisch opportun erscheint oder sich die Mehrheitsverhältnisse in einem Land ändern. Dies gilt übrigens nicht nur für den Bereich der erneuerbaren Energien, sondern für alle Arten von Geldanlagen, beispielsweise auch im Immobiliensektor. Die Renditeerwartungen bei Investments in erneuerbare Energien variieren je nach Anlageform und konkretem Projekt, erlauben aber in der Regel das Erzielen von Renditen, bei denen auch nach Steuern und Inflation noch etwas für den Investor übrigbleibt. Zu den Vorteilen solide konzipierter Geldanlagen im Bereich der erneuerbaren Energien zählen die regelmäßigen, relativ gut planbaren Erträge und - bei geschlossenen Fonds - die Unabhängigkeit von den Kursschwankungen an den Bösen.

  • In Immobilien 100.000 EURO anlegen

    Geld anlegen in Immobilien hat auch bei privaten Anlegern eine lange Tradition, und je länger die Niedrigszinsphase anhält, desto stärker nimmt das Interesse an dieser Assetklasse zu. Um damit wirklich erfolgreich zu sein, sollten Anleger bei Immobilieninvestitionen jedoch einige wichtige Punkte beachten. Zum einen ist zwischen einer echten Anlageimmobilien und selbst genutztem Wohneigentum zu unterscheiden. Letzteres kann zwar unter dem Aspekt des mietfreien Wohnens wirtschaftlich sinnvoll und ein möglicher Bestandteil der privaten Altersvorsorge sein, doch eine echte Investition ist es allein schon deshalb nicht, weil sich damit keine Erträge erzielen lassen. Nochmal darauf hingewiesen: Aus einer selbst genutzten Immobilien lassen sich keine monatlichen Einkünfte generieren, solange sie selbst darin wohnen. Wer sich für diese Variante entscheidet, sollte sich über diesen Punkt immer im Klaren sein und zudem auch nicht vergessen, Rücklagen für eventuelle größere Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen zu bilden.

     

    100.000 Euro anlegen und davon eine Immobilie kaufen zu wollen, ist vor allem dann sinnvoll, wenn es sich um gut vermietbares Objekt in einer kontinuierlich nachgefragten Lage handelt. Denn zum einen bietet nur eine solche Immobilie die höchstmöglichen Chancen auf kontinuierliche Mieterträge, und zum anderen lassen sich nur damit wirklich attraktive Verkaufserlöse erzielen. Das gilt für Bürogebäude ebenso wie für Wohnimmobilien oder Objekte anderer Nutzungsarten. Die Annahme, dass "Betongold" in jedem Fall an Wert gewinnen werde, trifft längst nicht mehr zu. Vielmehr stehen Ballungsräumen mit steigender Bevölkerungszahl auch zahlreiche Regionen und Gemeinden mit schrumpfender Bevölkerung gegenüber, was an den jeweiligen lokalen Immobilienmärkten dann regelmäßig zu Rückgängen bei den Mieten und Kaufpreisen führt. Vor einem Immobilienkauf sollten deshalb in jedem Fall sorgfältige Analysen der Marktentwicklung und der relevanten Einflussfaktoren am Standort, aber auch der Bausubstanz, der Mieterstruktur und der Mikrolage erfolgen. Außerdem sind in die Kalkulation einer Immobilieninvestition auch Kosten für Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen einzubeziehen. Denn nur, wenn eine Immobilie laufend instand gehalten und ggf. auch modernisiert wird, bleibt sie auf Dauer wettbewerbsfähig und gut vermietbar. Werden Immobilien klug ausgewählt und effizient verwaltet, lassen sich damit auf Dauer durchaus Renditen erzielen, die auch nach Inflation und Steuern Wertzuwächse ermöglichen - und das bei gleichzeitig überschaubaren Risiken. Ein wesentlicher Vorteil beim Kauf von reinen Anlageimmobilien besteht im Unterschied zum Wohneigentum übrigens auch darin, dass sich die Finanzierungsaufwendungen steuerlich absetzen lassen.


Fazit

Die vorstehenden Beispiele zeigen: Wer 100.000 EURO oder 50.000 EURO anlegen will, hat dafür eine Reihe von Möglichkeiten zur Auswahl. Ein entscheidender Erfolgsfaktor dabei ist in jedem Fall eine ausreichende Diversifikation, um möglichst Risikokonzentrationen innerhalb des Portfolios zu vermeiden oder wenigstens zu reduzieren. Zudem sollte der Liquidtätsaspekt beachtet werden. Denn wer eine Geldanlage vorzeitig auflösen muss, riskiert dabei oftmals Verluste oder unnötige Kosten. Eine eiserne Reserve, die schnell verfügbar ist, sollte also in jedem Fall bereitgehalten oder aufgebaut werden. Deshalb sollte man bei kleineren Summen von 10.000 EURO, 20.000 Euro oder 30.000 EURO besonders darauf achten. Und last but not least sollte nicht vergessen werden, dass hohe Renditen in der Regel nur mit entsprechend höheren Risiken erzielbar sind, gleichzeitig aber eine gewisse Rendite notwendig ist, um nach Steuern und Inflation überhaupt eine positive Wertentwicklung erzielen zu können.


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